Künstliche Intelligenz verändert Lehre und Lernen und wirft neue Fragen auf: Wie kann KI sinnvoll eingesetzt werden, ohne Lernprozesse zu verkürzen oder zu ersetzen? Die Bildungswissenschaftlerin Nele Hirsch schlägt dafür einen Perspektivwechsel vor. Statt auf einzelne Tools zu schauen, rückt sie die didaktische Gestaltung in den Mittelpunkt: Wie lässt sich KI so integrieren, dass Lernen gestärkt wird?
Drei Schieberegler als Orientierung
Ihr Ansatz arbeitet mit drei Dimensionen, die je nach Lehrsituation angepasst werden können:
- Selbstständigkeit ↔ Unterstützung
- Prozess ↔ Produkt
- Offenheit ↔ Struktur
Diese „Schieberegler“ helfen, den Einsatz von KI bewusst zu gestalten, statt nur auf sie zu reagieren.
Der Ansatz wurde im Rahmen der OERcamp Werkstätten entwickelt und im Video anschaulich erläutert.
Weitere Impulse zum Thema:
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- Welche OER braucht Bildung im Kontext von KI wirklich?
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